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Zahnimplantate


Zahnimplantate verwendet man in der Zahnmedizin seit der 70-Jahren letztes Jahrhundert. Rasante Entwicklung auf diesem Gebiet hat sich in letzten Jahren stabilisiert. Die in der Gegenwart hergestellte Implantate (Weltmaßstäbe) haben meist schraubenförmiges oder zylindrisches Design (Zahnwurzel-Analog) und werden hergestellt aus reinem Titan. Heutzutage betrachtet man Zahnimplantate im Algemeinen als zuverlässige medizinische Methode.


Zahnimplantat – Funktion:

a) Pfosten für Immobilisierung des herausnehmbaren Ersaztes



b) Kronenpfosten

c) Brückenpfosten


Bei richtiger Therapie, profesioneller Einführung der Implantaten und qualitätsgerechter prothetischer Gebissrekonstruktion müssen die Implantate dem Patientem Jahrzehntelang dienen. Das ist natürlich durch regelmäßige Kontrolle und Besuch beim Dentalhygieniker (einmal im Jahr) bedingt. Wortverbindung: „ Ihr Körper hat das Implantat nicht angenommen“ ist für unsere Klinik unzulässig, denn dieser Mythos verdeckt nur ein anderes Problem oder eine andere Komplikation. Es ist sehr wichtig eine Komplikation zu erkennen und zu lösen. Unsere Arbeitsstelle garantiert die Implantate,d.h. bei Komplikationen (Implantatverlust, Notwendigkeit das Implantat zu beseitigen) bezahlt der Patient für das Implantat und den Eingriff nichts, oder er bekommt ein neues Implantat kostenlos. Bevor eine prothetische Arbeit (z.B. Brücke oder Krone) durchgeführt wird, wird immer die Stabilität des Implantates und der Zustand des umliegenden Gewebes überprüft, so daß die endgültige Arbeit sicher auf gesunde und stabile Implantate fixiert ist.

Bei Patienten mit geeigneten anatomischen Bedingungen ist die Einführung eines Implantats ein relativ kurzer und schmerzfreier Eingriff. Ähnlich wie bei der Kariesbehandlung oder beim Zahn ziehen, wo der Patient kein Schmerzempfinden hat, ist auch hier eine Lokalanästhesie ausreichend.

Das Einsetzen eines Implantats in den Kieferknochen dauert durchschnittlich 20 Minuten und ist weniger traumatisch als der Zahnschliff bei konventioneller Alternative. Das bedeutet ersetzen eines fehlenden Zahnes durch eine Brücke. Nach schonender Implantateinführung in das Knochenbet fängt die Knocheneinheilung (Osseointegration) an.

Während des Einheilungsprozesses ist das Implantat entweder mit Zahnfleisch überdeckt (subgingivale Einheilung), oder wird in das Innengewinde des Implantats ein Gingivaformer eingeschraubt, bzw. aufbau einer temporären Zahnkrone (transgingivale Einheilung und/oder Sofortbelastung). Um die Einheilung des Implantats nicht zu gefährden, entscheidet der Arzt während des Prozesses über die geeignete Lösung. Das Implantat kann unter günstigen Umständen auch direkt nach der Zahnentfernung in das Knochenbett eingebracht werden. (z.B. beim gebrochenen Zahn, oder es besteht keine Möglichkeit der Endodoniebehandlung). Diese sogenannte immediate Implantation/Sofortimplantation spart dem Patienten Zeit und verringert auch die Zahl der notwendigen Eingriffe. Dauer der Einheilung (Zeit, nach einsetzen des Implantats bis zur Implantatbelastung durch die prothetische Arbeit – Krone, Brücke) ist vor allem von der prothetischer Lösung, aber auch von der Qualität des Kieferknochens abhängig. Im Allgemeinen beträgt diese Zeit 2 bis 6 Monate.

Im dem Fall, wo anatomische Bedingungen nicht geeignet oder nicht ausreichend sind, muß zuerst eine Knochenaugmentation (Knochenaufbau) durchgeführt werden. In manchen Fällen wird dieser gleichzeitig mit Implantateinsetzung ausgeführt.

Die Entscheidung über den weiteren Zeitablauf nach der Implantateinsetzung liegt immer beim behandelnden Arzt – Implantologen. Ein Implantologe kennt alle Gegebenheiten der Behandlung am besten, kann sie bewerten, ggf. mögliche Komplikationen beseitigen. Auf dem Markt gibt es mehrere Hersteller, die verschieden Zahnimplantate anbieten. Unsere Praxis Dental Studio 2001 arbeitet seit 14 Jahren mit dem bewärten Implantatsystem Ankylos.

Vor dem eigentlichen Einsetzen des Implantats, findet zuerst eine Beratung, Voruntersuchung und eine Röntgenaufnahme statt. Es ist notwendig alle Zahnkaries und Entzündungen in der Mundhöhle zu behandeln, um eine Infektionsgefahr an der Implantatstelle zu vermeiden. Nach der Auswertung Ihres Gebisszustands – Ihrer Gebisssituation werden wir mit Ihnen einen ausführlichen Behandlungsplan besprechen.

Der Vorteil der Zahnimplantaten ist offensichtlich: Ihre “Dritten” werden festen Halt haben. Die Implantateinsetzung wird Sie von wackelnden Zahnprothesen im Mund befreien, es bedeutet auch die dauerhafte Lückenschliessung im Gebiss, Sicherstellung seiner Funktion und Ästhetik.